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Phil Mickelson war in Behandlung: Sprecher nennt „Familientrauma und Sucht“

Phil Mickelson äußert sich erstmalig über seine Probleme 2026. (Foto: Getty)

Phil Mickelson war wegen „Familientrauma und Sucht“ in einer Behandlungseinrichtung. Das bestätigt sein Sprecher. Die Hintergründe zu seinem verlorenen Jahr.

Monatelang blieb offen, warum Phil Mickelson fast die komplette Saison 2026 verpasst hat. Jetzt gibt es eine Erklärung: Der 56-Jährige war in einer Behandlungseinrichtung. „Phil hat sich wegen Familientrauma und Sucht in Behandlung begeben“, sagte ein Sprecher des sechsfachen Major-Siegers gegenüber TMZ Sports, das zuerst darüber berichtete. Inzwischen hat Mickelson die Einrichtung wieder verlassen.

Weitere Details nannte der Sprecher nicht. Um welche Sucht es sich handelt und wie lange die Behandlung dauerte, ist nicht bekannt. Mickelson selbst hat sich bislang nicht öffentlich geäußert.

Phil Mickelson: Eine Saison mit nur einem Turnier

Sportlich war 2026 für Mickelson ein verlorenes Jahr. Bereits im Februar sagte er die ersten beiden Turniere der LIV Golf League ab. Damals erklärte er, er und seine Frau Amy müssten wegen einer „gesundheitlichen Angelegenheit in der Familie“ zu Hause sein. Sein einziger Start der Saison folgte im März bei LIV Golf South Africa.

Am 2. April kündigte Mickelson dann an, er werde dem Turniergolf „für längere Zeit“ fernbleiben, weil seine Familie weiter mit einer „persönlichen gesundheitlichen Angelegenheit“ beschäftigt sei. Er verzichtete auf das Masters und später auf die PGA Championship. Laut Yahoo Sports fehlte er 2026 bei allen vier Majors. Was hinter der Auszeit steckte, ließ er bis heute offen. Die Erklärung seines Sprechers nennt nun erstmals konkrete Gründe.

Offener Umgang mit der Spielsucht

Über eine Sucht hat Mickelson schon einmal öffentlich gesprochen. Im September 2023 räumte er in einem langen Beitrag in den sozialen Medien ein, beim Glücksspiel die „Grenze der Mäßigung hin zur Sucht“ überschritten zu haben. Ums Geld sei es dabei nie gegangen, schrieb er damals, wohl aber um die Menschen, die ihm nahestehen. „Du bist zwar hier, aber nicht bei uns“, habe er oft zu hören bekommen. Er habe sich über Jahre professionelle Hilfe gesucht und dankte seiner Frau Amy für ihre Unterstützung. Für jene Football-Saison kündigte er an, nicht zu wetten.

Ob die jetzige Behandlung damit zusammenhängt, ist nicht bekannt. Die Erklärung des Sprechers lässt das offen.

Getrennter Fall: Austritt aus Golfclub

Unabhängig von der Behandlung hatte im Juni 2026 eine Angestellte des The Farms Golf Club bei San Diego Mickelson unangemessenen Körperkontakt vorgeworfen. Der Club prüfte die Vorwürfe und bestätigte anschließend, dass Mickelson kein Mitglied mehr ist. Sein Anwalt Tom Clare erklärte, Mickelson sei selbst ausgetreten. In der aktuellen Erklärung seines Sprechers spielt dieser Fall keine Rolle.

Zukunft bei LIV offen

Ob und wann Mickelson wieder Turniere spielt, ist unklar. Einen Zeitplan für eine Rückkehr nennt keiner der Berichte. Hinzu kommt die unsichere Lage seiner Liga: LIV Golf strukturiert sich derzeit in einem Insolvenzverfahren um. Mickelson gehörte 2022 zu den ersten großen Namen, die zur saudisch finanzierten Serie wechselten, und gewann 2021 als 50-Jähriger die PGA Championship.

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